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Informationen und Wissen für unsere Kunden

 

Heizung Vollentsalzung

 

Bei der Heizungs-Vollentsalzung geht es darum, dass unser übliches Wasser aus dem Wasserhahn aufbereitet werden muss. Die Gesetzliche Grundlage dazu ist die VDI 2035 sowie die Hersteller Angaben von allen Heizungsherstellern.

 

Unser Wasser welches wir aus dem Wasserhahn entnehmen ist nicht 100%ig „rein“. Es entspricht der Trinkwasserverordnung als Lebensmittel, ist aber für eine Heizungsanlage nicht geeignet.

 

Beispiele für Grenzwerte nach Trinkwasserverordnung

 

Bezeichnung

Grenzwerte

Benzol

1 μg/l

Arsen

0,01 mg/l

Blei

0,01 mg/l

Eisen

0,2 mg/l

Magnesium

---

Natrium

200 mg/l

Calciumcarbonat (Wasserhärte)

---

--- nicht bestimmt (keine Grenzwerte vom Gesetzgeber)

 

Problem:

Für Heizungswasser ist die sogenannte Wasserhärte von Relevanz. Je härter das Wasser ist, desto mehr wird die Heizung mit den Leitungen und den Heizkörpern beschädigt, bis hin zur völligen Zerstörung. Je härter das Wasser, desto mehr Kalk ist im Wasser.

 

Begründung:

Der Kalk im Wasser setzt sich in der Heizung auf den heißen Oberflächen ab (vergleichbar mit dem Wasserkocher). àBereits 1mm Kalk = ca. 10% Energieverlust!!!

Die im Wasser enthaltene „Verunreinigungen“ wie Salze und Metalle (Magnesium, Eisen, Kupfer usw.), sammeln sich in der Anlage und sorgen dort für Korrosion.

 

http://www.michaelf.vallstedt.net/Bilder/ConcordeBilder/Heizung47.JPGhttp://www.hs-gebaeudetechnik.com/wp-content/uploads/2014/03/Wasserqualität-Heizungsanlge-300x184.jpg

korrodiertes Heizungsrohr                                        verkalkte und korrodierte Heizspirale

 

Dies führt unweigerlich zur völligen Zerstörung!

 

Bei den modernen Anlagen mit leistungsstarken Wärmetauschern führt dies innerhalb kürzester Zeit zum Versagen!

 

Um auch bei alten Anlagen noch einen maximalen Schutz zu bieten, ist auch hier nur ein Auffüllen mit vollentsalztem Wasser möglich.

 

VDI 2035

Die Vorschrift besagt, dass alle Heizungen (abhängig von der Leistung) zum Schutz der Heizungsanlage nur mit einem Wasser gefüllt werden darf, welches eine elektrische Leitfähigkeit (Anteil von Salzen und Metallen im Wasser) von weniger als 100 μs und eine Wasserhärte von Null Grad Deutscher Härte hat. Die Hersteller von Heizungen schreiben dies auch vor. Bei Nichteinhaltung erlischt die Gewährleistung.

 

Zum Vergleich:

In Budenheim liegt die Wasserhärte bei ca. 20 Grad Deutscher Härte und die elektrischen Leitfähigkeit bei ca. 650 μs.

 

….weiter Ausführungen folgen

 

16.02.2016 Mario Amadori

 

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